Sonnenschutztechniker*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.
Viele Unternehmen führen außerdem regelmäßig für ihre Mitarbeiter*innen interne Schulungen zu Produkten, Materialien und Verarbeitungsmethoden durch oder bieten Herstellerbetrieben die Möglichkeit Produktschulungen durchzuführen.
klimaaktiv: Angebote rund um die Themenbereiche Energieeffizienz, Bauen und Energie, ökologisches/nachhaltiges Bauen, Bausanierung usw. können über die Webseite der klimaaktiv Bildungskoordination gefunden werden, einschließlich dem klimaaktiv e-Learning Tool: www.klimaaktiv.at/bildung.html
Möglichkeiten zur beruflichen Höherqualifizierung bieten facheinschlägige Vorbereitungs- und Aufbaulehrgänge an berufsbildenden höheren Schulen (Höhere Technische Lehranstalten, HTLs) sowie Werkmeisterschulen für Berufstätige.
Mit dem Abschluss eines Aufbaulehrganges ist neben einer höheren Fachqualifikation außerdem die Matura verbunden, die ein Studium an Fachhochschulen und Universitäten ermöglicht.
Studium ohne Matura:
Für ein Studium an einer Fachhochschule, Universität oder Pädagogischen Hochschulen ist normalerweise die Matura einer Allgemeinbildenden (AHS) oder Berufsbildenden Höheren Schule (BHS) erforderlich.
Es bestehen aber auch andere Zugangsmöglichkeiten:
Berufsreifeprüfung (Lehre mit Matura): Die Berufsreifeprüfung, die du bereits während deiner Lehrzeit beginnen kannst, ist eine vollwertige Matura, mit der du uneingeschränkten Zugang zum Studium hast.
Studienberechtigungsprüfung: Die Studienberechtigungsprüfung kannst du vor Beginn eines Studiums ablegen. Sie ermöglicht den Zugang zu einem bestimmten Studium.
ohne Matura mit Berufsausbildung und Berufserfahrung: Fachhochschulen bieten außerdem meist die Möglichkeit mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung (insb. Lehre oder Berufsbildender Mittlerer Schule (BMS)) und mehrjähriger Berufserfahrung auch ohne Matura ein facheinschlägiges (d. h. mit der Berufsausbildung fachlich verwandtes) Bachelorstudien zu beginnen. Meist müssen dazu einzelne Zusatzprüfungen absolviert werden.
Wichtige Weiterbildungsthemen für Sonnenschutztechniker*innen sind beispielsweise:
Fachkompetenzen
neue Sonnenschutzprodukte und -anlagen
neue Materialien (Metalle, Kunststoffe und Textilien), Verbundmaterialien
Gestaltung und Design von Sonnenschutz
Arbeitstechniken (z. B. Metall-, Kunststoff- und Textilverarbeitung, Kunststoffschweißen)
Steuerungs- und Regelungstechnik, Elektronik, Mechatronik
Nach mehrjähriger beruflicher Erfahrung und Zusatzqualifikationen können Sonnenschutztechniker*innen zu Teamleiter*innen, Schichtleiter*innen, Montageleiter*innen oder Projektleiter*innen und Gebietsleiter*innen aufsteigen und führen als solche Mitarbeiter*innen und Teams. Auch die Qualifikation zum/zur Lehrlingsausbilder*in stellt eine berufliche Weiterentwicklung dar.
Neben einem hierarchischen Aufstieg im Unternehmen ist in diesem Beruf auch eine Weiterentwicklung und Karriere durch inhaltliche und fachliche Spezialisierung und Entwicklung in eine Expert*innenrolle möglich.
Die WKO-Bildungspfade geben dir einen Überblick über durchgängige Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten in unterschiedlichen Berufen am Beispiel der WKO Bildungsangebote. Für den Lehrberuf Sonnenschutztechniker*in ist derzeit folgender Bildungspfad beschrieben:
Abgeschlossene facheinschlägige Berufsausbildung (Lehrabschlussprüfung oder abgeschlossene Ausbildung an einer berufsbildenden mittleren oder höheren Schule)
Je nach Anbieter zusätzlich zweijährige facheinschlägige Praxis
Abschluss: Abschlussprüfung
Berechtigungen:
Befähigung für ein reglementiertes Gewerbe bzw. Handwerk
Berechtigung zur Ausbildung von Lehrlingen
Ersetzt die Fachbereichsprüfung im Rahmen der Berufsreifeprüfung
Öffentlicher Dienst: Verwendungsgruppen A3 bzw. C (Fachdienst)
Info:
Zielgruppe:
Anlagenmonteur*in
Betriebsschlosser*in
Blechschlosser*in
Dreher*in
Feinmechaniker*in
Mechatroniker*in
Maschinenbautechniker*in
Maschinenmechaniker*in
Maschinenschlosser*in
Metallbearbeiter*in
Metalltechniker*in
Produktionstechniker*in
Prozessleittechniker*in
Schlosser*in
Textilmechaniker*in
Werkstoffprüfer*in
Werkzeugmacher*in
Werkzeugmaschineur*in
Zerspanungstechniker*in
Kosten: EUR 4.400,00 - EUR 6.990,00; die Ausbildungskosten sind im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung steuerlich absetzbar.
Inhalt:
Kommunikation und Schriftverkehr
Wirtschaft und Recht
Mitarbeiterführung und -ausbildung
Angewandte Mathematik
Naturwissenschaftliche Grundlagen
Angewandte Informatik
Mechanik
Fertigungstechnik
Maschinenelemente
Technisches Zeichnen
Elektrotechnik und Steuerungstechnik
Diverse schulautonome Pflicht- und Freigegenstände
Werkmeisterschule für Berufstätige des BFI Niederösterreich - Wald- & Wein-4tel Maigener Straße 10 Klimaschutz-Ausbildungszentrum für technische Berufe 3751 Sigmundsherberg
Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau vermittelt Allgemeinbildung und eine fundierte technische Bildung mit dem Ziel der Höherqualifizierung von einschlägig beschäftigten Facharbeiter*innen in Maschinenbau-Betrieben zu Apparatebautechniker*innen, Elektrotechniker*innen, Maschinenbautechniker*innen, Mechatroniker*innen, Arbeitsvorbereiter*innen, Produktionsplaner*innen etc. oder die selbständige Gewerbsausübung als Meister*in. Die Ausbildung befähigt zur Ausübung einer gehobenen Tätigkeit als mittlere Führungskräfte auf dem Gebiet des Maschinenbaus in einschlägigen Bereichen der Wirtschaft und Verwaltung.
Voraussetzungen
Erfolgreiche Ablegung einer facheinschlägigen Lehrabschlussprüfung in metallbe- und verarbeitenden Berufen oder
erfolgreicher Abschluss einer facheinschlägigen mittleren oder höheren Schule
Anrechnungen von Ausbildungen und weitere Aufnahmemöglichkeiten auf Anfrage
Zielgruppe Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung zur Erweiterung der Fachbildung (Quelle: § 79 Schulorganisationsgesetz)
Kosten
Kosten ca. EUR 3.000,00 pro Semester
Abschluss
Abschlussprüfung
Berechtigungen
Befähigung für ein reglementiertes Gewerbe bzw. Handwerk
Berechtigung zur Ausbildung von Lehrlingen
Ersetzt die Fachbereichsprüfung im Rahmen der Berufsreifeprüfung
Öffentlicher Dienst: Verwendungsgruppen A3 bzw. C (Fachdienst)
Beschreibung
Der Lehrplan sieht neben allgemeinbildenden Fächern (Kommunikation und Schriftverkehr, Wirtschaft und Recht, Mitarbeiterführung und -ausbildung, Angewandte Mathematik und Informatik, Naturwissenschaftliche Grundlagen) berufsbildende Fächer in Fachtheorie und Fachpraxis vor, wie z. B. Angewandte Informatik, Mechanik, Fertigungstechnik, Maschinenelemente, Technisches Zeichnen, Elektrotechnik und Steuerungstechnik, Projektstudien. Dazu kommen die schulautonomen Pflichtgegenstände.
Werkmeisterschulen können über schulautonome Pflichtgegenstände unterschiedliche Ausbildungsschwerpunkte einrichten. Die Spezialisierung auf diese Schwerpunkte erfolgt in der Regel ab der zweiten Klasse.
Die praxisnahe Ausbildung erfolgt in Werkstätten, Laboratorien und Ateliers.
Zusatzinfo
Anmeldung: ab dem ersten Tag der Semesterferien bis spätestens 2. Freitag nach den Semesterferien.
abgeschlossene berufliche Erstausbildung (z. B. Lehre, Berufsbildende mittlere Schule, Schule für Gesundheits- und Krankenpflege usw.)
Zulassungsansuchen an einer öffentlichen höheren Schule (unabhängig davon, wo die Vorbereitungskurse besucht werden)
Antritt zur letzten Teilprüfung nicht vor Vollendung des 19. Lebensjahres
aus Berufspraxis (dem beruflichen Umfeld) und der vorangegangenen Ausbildung erworbenes Fachwissen auf Maturaniveau
Abschluss:
Teilmaturazeugnis für den Fachbereich Bautechnik
Berechtigungen:
Die Berufsreifeprüfung vermittelt die selben Zugangsberechtigungen wie eine schulische Reifeprüfung (AHS-, BHS-Matura), d.h. den uneingeschränkten Zugang zu Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen, Akademien und Kollegs.
Info:
Der Vorbereitungslehrgang bereitet auf die Teilprüfung im Fachbereich Bautechnik im Rahmen der Berufsreifeprüfung vor. Die Dauer, Kosten und organisatorische Gestaltung der Vorbereitungslehrgänge ist unterschiedliche je nach Anbieter, umfasst aber laut Berufsreifeprüfungscurriculaverordnung für die gesamte Vorbereitung mindestens 120 Stunden.
Kosten: Die Kosten für den Vorbereitungslehrgang sind unterschiedlich je nach Ausbildungseinrichtung. Neben der Teilnahmegebühr für den Lehrgang fallen auch Prüfungsgebühren an.
Dauer: Die Ausbildungsdauer ist abhängig vom jeweiligen Ausbildungsanbieter beträgt aber mindestens 120 Stunden meist über ca. 2 bis 3 Semester
WICHTIG: Die Berufsreifeprüfung unterliegt den Regeln der sogenannten "Zentralmatura" (teilstandardisierte kompetenzorientierte Reifeprüfung).
Die Teilprüfung aus dem Fachbereich umfasst eine schriftliche Prüfung im Umfang von 5 Stunden über ein Thema aus dem Berufsfeld des Prüfungskandidaten/der Prüfungskandidatin und eine mündliche Prüfung (Teilmaturazeugnis im jeweiligen Fachbereich). An Stelle der schriftlichen Prüfung kann auch eine Projektarbeit einschließlich Präsentation und Diskussion abgelegt werden.
Inhalte: Der Lehrplan im Fachbereich orientiert sich an der Verordnung des Bundesministeriums über kompetenzbasierte Curricula an anerkannten Lehrgängen zur Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung:
Bauplatz und Gründung (Absicherung, Baugrund, Fundamente)
Dauer: 2-5 Semester (je nach Bundesland und Anbieter)
Form: Berufsbegleitend
Kurzbeschreibung
Der Gesamt-Vorbereitungslehrgang bereitet auf die einzelnen Teilprüfungen in Mathematik/Deutsch/Englisch und den Fachbereich im Rahmen der Berufsreifeprüfung (Modell "Lehre mit Matura") vor. Die Dauer und organisatorische Gestaltung der Vorbereitungslehrgänge ist unterschiedliche je nach Bundesland und Anbieter, umfasst aber laut Berufsreifeprüfungscurriculaverordnung für die gesamte Vorbereitung mindestens 600 Stunden.
Voraussetzungen
aufrechtes Lehrverhältnis bei Beginn des Vorbereitungslehrganges
Teilnahme am Aufnahme-/Auswahlverfahren
Abschluss
Berufsreifeprüfung (Matura)
Berechtigungen
Die Berufsreifeprüfung vermittelt die selben Zugangsberechtigungen wie eine schulische Reifeprüfung (AHS-, BHS-Matura), d.h. den uneingeschränkten Zugang zu Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen, Akademien und Kollegs.
Beschreibung
WICHTIG: Die Berufsreifeprüfung unterliegt den Regeln der sogenannten "Zentralmatura" (teilstandardisierte kompetenzorientierte Reifeprüfung).
Drei der vier Teilprüfungen können direkt beim Anbieter des Vorbereitungslehrganges und noch während der Lehrzeit absolviert werden. Lediglich eine der Teilprüfungen ist im Rahmen einer Externistenprüfung/Schulprüfung an jener höheren Schule abzulegen an der man das Zulassungsansuchen gestellt hat. Der Antritt zur letzte Teilprüfung ist in der Regel erst nach der Lehrzeit möglich, jedenfalls aber erst nach Vollendung des 19. Lebensjahres.
Inhalte:
Deutsch
Mathematik
lebende Fremdsprache (in der Regel Englisch)
auf Maturaniveau nach den Regeln der sogenannten "Zentralmatura" (teilstandardisierte kompetenzorientierte Reifeprüfung)
persönlicher Fachbereich (je nach beruflicher Vorbildung der Kandidaten/Kandidatinnen):
ACHTUNG: welche Fachbereiche im Vorbereitungslehrgang angeboten werden, ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich; es werden auch Gesamtlehrgänge ohne Fachbereich angeboten und der Fachbereich ist extra zu buchen.
Bautechnik
Innenraumgestaltung und Holztechnik
Chemie
Informationsmanagement und Medientechnik
Elektronik
Elektrotechnik
Maschinenbau
Werkstofftechnik
Textiltechnik
Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen
Handel und Rechnungswesen
Wirtschaftsinformatik
Touristisches Management
Kulturtouristik
Gesundheit und Soziales
Modemarketing
Kunst und Design
Land- und Forstwirtschaft
Agrarmarketing
Ernährung und Lebensmitteltechnologie
Politische Bildung und Recht
Sportmanagement
Installations- und Gebäudetechnik
Zusatzinfo
Kosten: Im Rahmen des Modells "Lehre mit Matura" fallen für die Vorbereitungslehrgänge und Prüfungsantritte keine Kosten an.
Dauer: Die Ausbildungsdauer ist von Bundesland zu Bundesland verschieden (unterschiedliche Modelle) und abhängig vom jeweiligen Ausbildungsanbieter. Die Gesamtvorbereitung muss aber mindestens 600 Stunden umfassen.
Berufsorientierung, Berufsfindung - Bewerbungstraining und Coaching bei aktiver Arbeitssuche - Büro und Verwaltung - EDV / IT - Gesundheit und Soziales - Sprachen und Persönlichkeitstrainings - Verkauf, Handel und Dienstleistungen - Vorbereitungskurse für Lehrabschlussprüfungen