Pferdewirtschaftsfacharbeiter*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.
Im Bereich der Land- und Forstwirtschaft führen vor allem die Landwirtschaftskammern und die Landarbeiterkammern gemeinsam mit den Ländlichen Fortbildungsinstituten (LFI) Kurse und Lehrgänge für die einzelnen Betriebszweige durch, wie z. B.: Biolandbau, Gesundheit, Ernährung, Recht, Unternehmensführung, Gemüsebau; aber auch zu Themenbereichen wie z. B. IT und Internet, Personalverrechnung, Sicherheitsvertrauenspersonenausbildung, Staplerkurs, Verkaufstraining.
Darüber hinaus gibt es in manchen Bereichen auch berufsspezifische Verbände, die gemeinsame Weiterbildungen organisieren und anbieten. Der Bundesfachverband (BFV) für Reiten und Fahren in Wien führt verschiedene Reit- und Fahrkurse durch.
Das Pferdezentrum Stadl-Paura (OÖ) bietet bei Bedarf Kurse zur Aus- und Weiterbildung in der Pferdewirtschaft an.
Die Landwirtschaftskammern in Zusammenarbeit mit den land- und forstwirtschaftlichen Lehrlings- und Fachausbildungsstellen bieten Fachfortbildungskurse (diese sind für Lehrlinge, die während der Lehrzeit keine einschlägige Berufs- oder Fachschule besuchen, gesetzlich vorgeschrieben) und Vorbereitungskurse für die Lehrabschlussprüfung oder die Meister*innenprüfung sowie verschiedene Meister*innenlehrgänge.
Darüber hinaus bieten auch viele Landwirtschaftliche Fachschulen zahlreiche Weiterbildungslehrgänge an.
Weiterbildungseinrichtungen wie das Berufsförderungsinstitut (BFI), das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) bieten verschiedene berufsübergreifende Weiterbildungsmöglichkeiten an, die auch für landwirtschaftliche Berufe relevant sein können, beispielsweise zu kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Themen (Betriebswirtschaft, Buchhaltung, Personalmanagement), zu touristischen oder technischen Themenbereichen. Siehe beispielsweise die aktuellen Kursbücher des Berufsförderungsinstitutes (BFI) sowie des Wirtschaftsförderungsinstitutes (WIFI).
Große landwirtschaftliche Betriebe führen zur beruflichen Weiterbildung ihrer Mitarbeiter*innen innerbetriebliche Kurse und Schulungen durch, z. B. an neuen Maschinen und Geräten, oder im Rahmen von neuen Verfahren und Produkten (z. B. Bioprodukte) oder bieten landwirtschaftlichen Maschinen-, Service- und Zulieferbetrieben die Möglichkeit Produktschulungen durchzuführen.
Möglichkeiten zur beruflichen Höherqualifizierung bieten außerdem facheinschlägige Vorbereitungs- und Aufbaulehrgänge an berufsbildenden höheren Schulen (Höhere Landwirtschaftliche Lehranstalten). Mit dem Abschluss eines Aufbaulehrganges ist neben einer höheren Fachqualifikation außerdem die Matura verbunden, die ein Studium an Fachhochschulen und Universitäten ermöglicht (z.B. Agrartechnik, Ökologie).
Studium ohne Matura:
Für ein Studium an einer Fachhochschule, Universität oder Pädagogischen Hochschulen ist normalerweise die Matura einer Allgemeinbildenden (AHS) oder Berufsbildenden Höheren Schule (BHS) erforderlich.
Es bestehen aber auch andere Zugangsmöglichkeiten:
Berufsreifeprüfung (Lehre mit Matura): Die Berufsreifeprüfung, die du bereits während deiner Lehrzeit beginnen kannst, ist eine vollwertige Matura, mit der du uneingeschränkten Zugang zum Studium hast.
Studienberechtigungsprüfung: Die Studienberechtigungsprüfung kannst du vor Beginn eines Studiums ablegen. Sie ermöglicht den Zugang zu einem bestimmten Studium.
ohne Matura mit Berufsausbildung und Berufserfahrung: Fachhochschulen bieten außerdem meist die Möglichkeit mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung (insb. Lehre oder Berufsbildender Mittlerer Schule (BMS)) und mehrjähriger Berufserfahrung auch ohne Matura ein facheinschlägiges (d. h. mit der Berufsausbildung fachlich verwandtes) Bachelorstudien zu beginnen. Meist müssen dazu einzelne Zusatzprüfungen absolviert werden.
Wichtige Weiterbildungsthemen für Pferdewirtschaftsfacharbeiter*innen sind beispielsweise:
Fachkompetenzen
nachhaltige Pferdewirtschaft
Reitsport und Pferdetourismus
Pferdeheilkunde
Pferdezucht
Stallwirtschaft, Gebäudemanagement
Umweltschutz, Ressourcenmanagement
gesetzliche Vorschriften, nationales und internationales Förderwesen
Betriebsmanagement, Verwaltung
Lagerhaltung, Einkauf, Bestellwesen
Buchhaltung, Kostenrechnung, Dokumentation
Werbung, Marketing, Direktmarketing
Social Media
Datensicherheit, Datenschutz
Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Methodenkompetenzen
Arbeitsvorbereitung, Planung, Koordination
Arbeits- und Betriebssicherheit
Unfallverhütung in der Pferdewirtschaft
Hygiene und Sauberkeit
Qualitätssicherung, Qualitätskontrolle
Termin- und Zeitmanagement
Team- und Mitarbeiter*innenführung
Sozialkompetenzen
Kommunikationsfähigkeit
Kund*innen/Serviceorientierung
Teamfähigkeit
Nach mehrjähriger beruflicher Erfahrung und Zusatzqualifikationen können Pferdewirtschaftsfacharbeiter*innen zu Teamleiter*innen, Bereichsleiter*innen bis hin zu Betriebsleiter*innen aufsteigen und führen als solche Mitarbeiter*innen und Teams.
Neben einem hierarchischen Aufstieg im Unternehmen ist in diesem Beruf auch eine Weiterentwicklung und Karriere durch fachliche Spezialisierung beispielsweise auf bestimmte Pferderassen, Pferdetraining oder Pferdetourismus und damit eine Fachkarriere und Entwicklung in eine Expert*innenrolle möglich.
Die selbstständige Berufsausübung ist beispielsweise als Landwirt*in mit eigenem landwirtschaftlichen Betrieb oder im Rahmen verschiedener landwirtschaftlicher Nebengewerbe möglich - siehe Menüpunkt Selbstständigkeit.
Die Höhere Lehranstalt für Tourismus vermittelt eine umfassende Allgemeinbildung und eine höhere berufliche Bildung und bereitet auf gehobene Berufe in der Wirtschaft, insbesondere in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft, und in der Verwaltung vor.
Voraussetzungen kommend aus:
Allgemein bildender höhere Schule (AHS): positiver Abschluss 4. oder einer höheren Klasse
Mittelschule (MS): erfolgreicher Abschluss der vierten Klasse Mittelschule bei Beurteilung aller leistungsdifferenzierten Pflichtgegenstände (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache) gemäß dem Leistungsniveau „Standard AHS" oder eine Beurteilung gemäß Leistungsniveau „Standard“ nicht schlechter als „Gut“;
ansonsten Aufnahmeprüfung in den schlechter beurteilten Gegenständen
Polytechnische Schule (PTS): positiver Abschluss auf der 9. Schulstufe
erfolgreicher Abschluss der 1. Klasse einer berufsbildenden mittleren Schule
Über die genauen Aufnahmekriterien und Anmeldefristen informiert die jeweilige Bildungseinrichtung.
Zielgruppe
Jugendliche nach erfolgreichem Abschluss einer Mittelschule, AHS-Unterstufe oder Polytechnischen Schule
Kosten siehe Zusatzinfo
Abschluss
Reife- und Diplomprüfung (Matura)
Berechtigungen
berechtigt zur Ausübung facheinschlägiger Gewerbe laut Gewerbeordnung einschließlich des Handelsgewerbes
Studienberechtigung
Die Qualifikation für eine Vielzahl touristischer Berufe ist prinzipiell unabhängig vom jeweiligen Schwerpunkt der Höheren Lehranstalt für Tourismus.
Beschreibung
Der Lehrplan sieht neben allgemeinbildenden Fächern (Deutsch, Englisch, Zweite lebende Fremdsprache, Angewandtes Informationsmanagement, Geschichte und Politische Bildung, Naturwissenschaften und Lebensmitteltechnologie, Angewandte Mathematik, Sportliche Animation usw.) betriebswirtschaftliche Fächer (Betriebs- und Volkswirtschaft, Rechnungswesen und Controlling, Recht usw.) und fachspezifische Fächer (Tourismusgeografie und Reisebüro, Tourismusmarketing und Kundenmanagement, Ernährung, Küchenorganisation und Kochen, Getränke, Serviceorganisation und Servieren, Pferdewirtschaft usw.) vor.
Weitere Ausbildungsinhalte ergeben sich aus den verschiedenen schulautonomen Schwerpunktsetzungen, die in der Regel ab der dritten Klasse erfolgen.
Hinweis: Über schulautonome Vertiefungen informieren Sie sich bitte auf der Webseite der Schule.
Im Rahmen der Ausbildung sind facheinschlägige Pflichtpraktika (mindestens 32 Wochen vor dem Eintritt in den 5. Jahrgang, davon mindestens 4 mit Pferdeschwerpunkt) verpflichtend. Der fachpraktische Unterricht findet in Küche und Service sowie Pferdeeinrichtungen statt.
Weitere Berechtigungen:
Ersatz der Unternehmerprüfung
Anrechnung und Ersatz von Lehrzeiten in einschlägigen Lehrberufen
Zusatzinfo
Die Ausbildung im Schwerpunkt Tourismus und Pferdewirtschaft erfolgt in Kooperation zwischen der Tourismusschule Warmbad Villach und der Landwirtschaftlichen Fachschule Stiegerhof.
Kosten:
Der Besuch von Bundesschulen ist grundsätzlich kostenlos.
An Privatschulen ist ein Schulgeld zu entrichten. Die Höhe des Schulgelds ist abhängig vom jeweiligen Anbieter.
Form: Fernstudium / Fernlehrgang (Online oder Hybrid)
Kurzbeschreibung
Mit dieser praxisnahen Fernausbildung können die Teilnehmer*inne ihre Leidenschaft für Tiere endlich zum Beruf machen und aktiv zur Verbesserung ihres Wohlbefindens beitragen. Ob Hund, Katze, Pferd oder Kleintier – Sie entwickeln ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse und Signale der Tiere und lernen, energetische Blockaden zu erkennen und sanft zu lösen.
Voraussetzungen keine besonderen Voraussetzungen
Zielgruppe
Tierliebhaber*innen, die ihre eigenen Tiere besser verstehen und begleiten möchten
Menschen, die Tieren zu mehr körperlicher, emotionaler und seelischer Balance verhelfen möchten
Energetiker*innen, die ihr Angebot auf Tiere erweitern möchten
angehende Tierenergetiker*innen, die sich eine eigene Praxis aufbauen möchten
Tierarztassistent*innen und Mitarbeiter*innen in Tierarztpraxen oder Tierkliniken
Tierpfleger*innen und Mitarbeiter*innen in Tierheimen
Hundetrainer*innen, Hundebetreuer*innen und Menschen aus dem Hundebereich
Pferdehalter*innen, Reitstallbetreiber*innen und Menschen aus dem Pferdebereich
Betreiber*innen von Bauernhöfen, Gnadenhöfen, Reiterhöfen oder Tierpensionen
Menschen, die mit Nutztieren, Pferden, Hunden, Katzen oder Kleintieren arbeiten
Tierheilpraktiker*innen, Tiermasseur*innen oder Tierphysio-Praktiker*innen als ergänzende Weiterbildung
Züchter*innen, Pflegestellen und Tierschutzaktive
Menschen aus Gesundheits-, Pflege-, Sozial- oder Coachingberufen mit Tierbezug
alle, die Tiere nicht nur versorgen, sondern in ihrer Ganzheit wahrnehmen möchten
Kosten EUR 1.290,00
Abschluss Diplom Tierenergetik
Berechtigungen Die Diplomausbildung "Tierenergetiker" kann im Rahmen der Gewerbeberechtigung zum Humanenergetiker in Österreich ausgeübt werden
3- bzw. 4-jährige land- und forstwirtschaftliche Fachschule oder abgeschlossene Berufsausbildung zum/zur landwirtschaftlichen Facharbeiter*in 2- oder 3- bzw. 4-jährige land- und ernährungswirtschaftliche Fachschule mit jeweils spezifischen Eignungsprüfungen Zugang für „Quereinsteiger*innen“ mit abgeschlossener Berufsausbildung, Matura oder abgeschlossenem Studium mit jeweils spezifischen Eignungsprüfungen Jeweils zusätzlich erforderlich: Einschlägige Praxis von mindestens 3 Monaten in einem Reit- oder Zuchtbetrieb
Abschluss:
Facharbeiterbrief für Pferdewirtschaft
Berechtigungen:
Berechtigt die Ausübung facheinschlägiger Gewerbe sowie des Handelsgewerbes.
abgeschlossene berufliche Erstausbildung (z. B. Lehre, Berufsbildende mittlere Schule, Schule für Gesundheits- und Krankenpflege usw.)
Zulassungsansuchen an einer öffentlichen höheren Schule (unabhängig davon, wo die Vorbereitungskurse besucht werden)
Antritt zur letzten Teilprüfung nicht vor Vollendung des 19. Lebensjahres
aus Berufspraxis (dem beruflichen Umfeld) und der vorangegangenen Ausbildung erworbenes Fachwissen auf Maturaniveau
Abschluss:
Teilzeugnis der Berufsreifeprüfung für den Fachbereich Agrarmarketing
Berechtigungen:
Die Berufsreifeprüfung vermittelt die selben Zugangsberechtigungen wie eine schulische Reifeprüfung (AHS-, BHS-Matura), d.h. den uneingeschränkten Zugang zu Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen, Akademien und Kollegs.
Info:
Der Vorbereitungslehrgang bereitet auf die Teilprüfung im Fachbereich Agrarmarketing im Rahmen der Berufsreifeprüfung vor. Die Dauer, Kosten und organisatorische Gestaltung der Vorbereitungslehrgänge ist unterschiedliche je nach Anbieter, umfasst aber laut Berufsreifeprüfungscurriculaverordnung für die gesamte Vorbereitung mindestens 120 Stunden.
Kosten: Die Kosten für den Vorbereitungslehrgang sind unterschiedlich je nach Ausbildungseinrichtung. Neben der Teilnahmegebühr für den Lehrgang fallen auch Prüfungsgebühren an.
Dauer: Die Ausbildungsdauer ist abhängig vom jeweiligen Ausbildungsanbieter beträgt aber mindestens 120 Stunden meist über ca. 2 bis 3 Semester
WICHTIG: Die Berufsreifeprüfung unterliegt den Regeln der sogenannten "Zentralmatura" (teilstandardisierte kompetenzorientierte Reifeprüfung).
Die Teilprüfung aus dem Fachbereich umfasst eine schriftliche Prüfung im Umfang von 5 Stunden über ein Thema aus dem Berufsfeld des Prüfungskandidaten/der Prüfungskandidatin und eine mündliche Prüfung (Teilmaturazeugnis im jeweiligen Fachbereich). An Stelle der schriftlichen Prüfung kann auch eine Projektarbeit einschließlich Präsentation und Diskussion abgelegt werden.
Inhalte:
Der Lehrplan im Fachbereich orientiert sich an der Verordnung des Bundesministeriums über kompetenzbasierte Curricula an anerkannten Lehrgängen zur Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung:
Gründung eines Betriebes, Betriebliche Leistungserstellung
Kaufvertrag, Mitarbeiter im Betrieb, Grundzüge der Investition und Finanzierung
Marketing von land- und forstwirtschaftlichen Produkten
abgeschlossene berufliche Erstausbildung (z. B. Lehre, Berufsbildende mittlere Schule, Schule für Gesundheits- und Krankenpflege usw.)
Zulassungsansuchen an einer öffentlichen höheren Schule (unabhängig davon, wo die Vorbereitungskurse besucht werden)
Antritt zur letzten Teilprüfung nicht vor Vollendung des 19. Lebensjahres
aus Berufspraxis (dem beruflichen Umfeld) und der vorangegangenen Ausbildung erworbenes Fachwissen auf Maturaniveau
Abschluss:
Teilzeugnis der Berufsreifeprüfung für den Fachbereich Land- und Forstwirtschaft
Berechtigungen:
Die Berufsreifeprüfung vermittelt die selben Zugangsberechtigungen wie eine schulische Reifeprüfung (AHS-, BHS-Matura), d.h. den uneingeschränkten Zugang zu Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen, Akademien und Kollegs.
Info:
Der Vorbereitungslehrgang bereitet auf die Teilprüfung im Fachbereich Land- und Forstwirtschaft im Rahmen der Berufsreifeprüfung vor. Die Dauer, Kosten und organisatorische Gestaltung der Vorbereitungslehrgänge ist unterschiedliche je nach Anbieter, umfasst aber laut Berufsreifeprüfungscurriculaverordnung für die gesamte Vorbereitung mindestens 120 Stunden.
Kosten: Die Kosten für den Vorbereitungslehrgang sind unterschiedlich je nach Ausbildungseinrichtung. Neben der Teilnahmegebühr für den Lehrgang fallen auch Prüfungsgebühren an.
Dauer: Die Ausbildungsdauer ist abhängig vom jeweiligen Ausbildungsanbieter beträgt aber mindestens 120 Stunden meist über ca. 2 bis 3 Semester
WICHTIG: Die Berufsreifeprüfung unterliegt den Regeln der sogenannten "Zentralmatura" (teilstandardisierte kompetenzorientierte Reifeprüfung).
Die Teilprüfung aus dem Fachbereich umfasst eine schriftliche Prüfung im Umfang von 5 Stunden über ein Thema aus dem Berufsfeld des Prüfungskandidaten/der Prüfungskandidatin und eine mündliche Prüfung (Teilmaturazeugnis im jeweiligen Fachbereich). An Stelle der schriftlichen Prüfung kann auch eine Projektarbeit einschließlich Präsentation und Diskussion abgelegt werden.
Inhalte:
Der Lehrplan im Fachbereich orientiert sich an der Verordnung des Bundesministeriums über kompetenzbasierte Curricula an anerkannten Lehrgängen zur Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung:
Dauer: 2-5 Semester (je nach Bundesland und Anbieter)
Form: Berufsbegleitend
Kurzbeschreibung
Der Gesamt-Vorbereitungslehrgang bereitet auf die einzelnen Teilprüfungen in Mathematik/Deutsch/Englisch und den Fachbereich im Rahmen der Berufsreifeprüfung (Modell "Lehre mit Matura") vor. Die Dauer und organisatorische Gestaltung der Vorbereitungslehrgänge ist unterschiedliche je nach Bundesland und Anbieter, umfasst aber laut Berufsreifeprüfungscurriculaverordnung für die gesamte Vorbereitung mindestens 600 Stunden.
Voraussetzungen
aufrechtes Lehrverhältnis bei Beginn des Vorbereitungslehrganges
Teilnahme am Aufnahme-/Auswahlverfahren
Abschluss
Berufsreifeprüfung (Matura)
Berechtigungen
Die Berufsreifeprüfung vermittelt die selben Zugangsberechtigungen wie eine schulische Reifeprüfung (AHS-, BHS-Matura), d.h. den uneingeschränkten Zugang zu Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen, Akademien und Kollegs.
Beschreibung
WICHTIG: Die Berufsreifeprüfung unterliegt den Regeln der sogenannten "Zentralmatura" (teilstandardisierte kompetenzorientierte Reifeprüfung).
Drei der vier Teilprüfungen können direkt beim Anbieter des Vorbereitungslehrganges und noch während der Lehrzeit absolviert werden. Lediglich eine der Teilprüfungen ist im Rahmen einer Externistenprüfung/Schulprüfung an jener höheren Schule abzulegen an der man das Zulassungsansuchen gestellt hat. Der Antritt zur letzte Teilprüfung ist in der Regel erst nach der Lehrzeit möglich, jedenfalls aber erst nach Vollendung des 19. Lebensjahres.
Inhalte:
Deutsch
Mathematik
lebende Fremdsprache (in der Regel Englisch)
auf Maturaniveau nach den Regeln der sogenannten "Zentralmatura" (teilstandardisierte kompetenzorientierte Reifeprüfung)
persönlicher Fachbereich (je nach beruflicher Vorbildung der Kandidaten/Kandidatinnen):
ACHTUNG: welche Fachbereiche im Vorbereitungslehrgang angeboten werden, ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich; es werden auch Gesamtlehrgänge ohne Fachbereich angeboten und der Fachbereich ist extra zu buchen.
Bautechnik
Innenraumgestaltung und Holztechnik
Chemie
Informationsmanagement und Medientechnik
Elektronik
Elektrotechnik
Maschinenbau
Werkstofftechnik
Textiltechnik
Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen
Handel und Rechnungswesen
Wirtschaftsinformatik
Touristisches Management
Kulturtouristik
Gesundheit und Soziales
Modemarketing
Kunst und Design
Land- und Forstwirtschaft
Agrarmarketing
Ernährung und Lebensmitteltechnologie
Politische Bildung und Recht
Sportmanagement
Installations- und Gebäudetechnik
Zusatzinfo
Kosten: Im Rahmen des Modells "Lehre mit Matura" fallen für die Vorbereitungslehrgänge und Prüfungsantritte keine Kosten an.
Dauer: Die Ausbildungsdauer ist von Bundesland zu Bundesland verschieden (unterschiedliche Modelle) und abhängig vom jeweiligen Ausbildungsanbieter. Die Gesamtvorbereitung muss aber mindestens 600 Stunden umfassen.
Berufsorientierung, Berufsfindung - Bewerbungstraining und Coaching bei aktiver Arbeitssuche - Büro und Verwaltung - EDV / IT - Gesundheit und Soziales - Sprachen und Persönlichkeitstrainings - Verkauf, Handel und Dienstleistungen - Vorbereitungskurse für Lehrabschlussprüfungen
Erfüllung von 80% Anwesenheitspflicht im Vorbereitungslehrgang (=Meister*innenausbildung)
Erfolgreicher Besuch des Vorbereitungslehrganges (= Meister*innenausbildung) inklusive aller Teilprüfungen
Dreijährige Verwendung als Facharbeiter*in (Hinweis zum Nachsichtsverfahren: Betriebsleiter*innen und Interessent*innen können die Meister*innenprüfung ohne Facharbeiter*innenausbildung, aber mit entsprechender Praxis in der jeweiligen Sparte und erfolgreicher Absolvierung des Vorbereitungslehrganges abgelegt werden)
Abschluss:
Meister*in Pferdewirtschaft
Berechtigungen:
Personen, die die Meister*Innenprüfung Pferdewirtschaft erfolgreich abgelegt haben, haben folgende Berechtigungen:
die Berechtigung, sich als „Meister*in" zu bezeichnen
zur Ausbildung von Lehrlingen
zum Ersatz der gewerblichen Unternehmer*innenprüfung und des Fachbereichs bei der Berufsreifeprüfung
zum Bezug des Meister*innenlohns bei unselbständiger Tätigkeit
zum Bezug von meisterspezifischen Förderungen des landwirtschaftlichen Förderwesens
Info:
Das Ausbildungsprogramm wird in Form einer ca. dreijährigen Ausbildung angeboten. In diesem Zeitraum absolvieren die Ausbildungsteilnehmer*innen ihre Unterrichtseinheiten.
Die Teilprüfungen werden in Form von schriftlichen Prüfungen á 50-60 Minuten oder in Form von mündlichen Prüfungen á 10- 20 Minuten pro Prüfungskandidat*in abgehalten. Die schriftliche Meister*innenprüfung ist eine 5-stündige Klausur. Die Präsentation der Meister*innenarbeit mit anschließendem Prüfungsgespräch dauert zwischen 25 und 40 Minuten. Das Prüfungsfachgespräch zum Ausbildungsschwerpunkt dauert zwischen 20 und 30 Minuten.
Voraussetzung für den Antritt zur Meister*innenprüfung:
Mindestalter 18 Jahre bei Lehrgangseinstieg; mindestens 20 Jahre bei Abschlussprüfung
3-jährige Tätigkeit als Facharbeiter*in (Die drei Praxisjahre können zeitgleich mit dem Vorbereitungslehrgang absolviert werden.) + min. 15 Bienenstöcke
Grundlagenwissen auf Facharbeiter*innenstufe
Abschluss: Teilnahmebestätigung
Berechtigungen:
Erfolgreicher Besuch des Vorbereitungslehrganges berechtigt zur Zulassung zur Meister*innenprüfung
Info:
Vorbereitung auf den Antritt zur Meister*innenprüfung im Beruf Pferdewirtschaft.
Dauer und Organisation:
ca. 380 Stunden über 3 Ausbildungswinter
Kosten: keine Angabe
Inhalte - Überblick:
Pflanzenbau
Pferdehaltung
Veterinärkunde
Reiten oder Fahren oder Westernreiten nach Wahl des Kandidaten
Landtechnik, Baukunde und Arbeitssicherheit
Betriebswirtschaft und Buchführung
Wirtschaftskunde und Marketing
Rechts- und Steuerkunde
Hausarbeit: Projektarbeit mit Berechnung der wirtschaftlichen Auswirkungen