Kerammaler*in (Lehrberuf) - Lehrzeit: 2 Jahre

English: Ceramics painter

Weiterbildung & Karriere

Kerammaler*innen sollten ihr Fachwissen und ihre Methodenkompetenzen regelmäßig aktualisieren und vertiefen und soziale Kompetenzen laufend weiterentwickeln.

Weiterbildungsmöglichkeiten zu verschiedenen relevanten Bereichen bieten unter anderem das Berufsförderungsinstitutes (BFI), das Wirtschaftsförderungsinstitutes(WIFI) und andere Erwachsenenbildungseinrichtungen mit Kursen und Lehrgängen z. B. für Keramik, Töpferei, Produktentwicklung, aber auch für kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Themen, beispielsweise für Buchhaltung, Marketing, Verkauf und Vertrieb.

Das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) und die Fachschule für Keramik und Ofenbau in Stoob (Burgenland) bieten regelmäßig Vorbereitungskurse auf die Meister*innenprüfung an.

Keramik-Herstellerbetriebe führen interne Schulungen zu Produkten, Materialien und Verarbeitungsmethoden durch oder bieten Herstellerbetrieben die Möglichkeit Produktschulungen vor Ort durchzuführen. Auch Weiterbildungsangebote in verwandten Berufen wie Keramiker*in (Lehrberuf) kommen als Weiterbildung und Höherqualifizierung in Frage.

Eine weiterführende Ausbildungsmöglichkeit ist weiters die Meisterschule für Kunst und Gestaltung, Ausbildungszweig Keramische Formgebung (zwei Jahre) in Graz: www.meisterschule-kunst.at. Eine Möglichkeit für Kerammaler*innen ist auch ein Bachelor- und Masterstudium "Keramik" an der Kunstuniversität Linz absolvieren.
Die Zulassung ist an den Nachweis der künstlerischen Eignung durch Vorlage von Arbeitsproben sowie an die Ablegung einer Aufnahmeprüfung gebunden.

Möglichkeiten zur beruflichen Höherqualifizierung bieten außerdem Vorbereitungs- und Aufbaulehrgänge an berufsbildenden höheren Schulen für Berufstätige (Höhere Technische Lehranstalten, HTLs), z. B in den Bereichen Betriebstechnik, Fertigungstechnik und dergleichen. Mit dem Abschluss eines Aufbaulehrganges ist neben einer höheren Fachqualifikation außerdem die Matura verbunden, die ein Studium an Fachhochschulen und Universitäten ermöglicht.

Studium ohne Matura:

Für ein Studium an einer Fachhochschule, Universität oder Pädagogischen Hochschulen ist normalerweise die Matura einer Allgemeinbildenden (AHS) oder Berufsbildenden Höheren Schule (BHS) erforderlich.
Es bestehen aber auch andere Zugangsmöglichkeiten:

  • Berufsreifeprüfung (Lehre mit Matura): Die Berufsreifeprüfung, die du bereits während deiner Lehrzeit beginnen kannst, ist eine vollwertige Matura, mit der du uneingeschränkten Zugang zum Studium hast.
  • Studienberechtigungsprüfung: Die Studienberechtigungsprüfung kannst du vor Beginn eines Studiums ablegen. Sie ermöglicht den Zugang zu einem bestimmten Studium.
  • ohne Matura mit Berufsausbildung und Berufserfahrung: Fachhochschulen bieten außerdem meist die Möglichkeit mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung (insb. Lehre oder Berufsbildender Mittlerer Schule (BMS)) und mehrjähriger Berufserfahrung auch ohne Matura ein facheinschlägiges (d. h. mit der Berufsausbildung fachlich verwandtes) Bachelorstudien zu beginnen. Meist müssen dazu einzelne Zusatzprüfungen absolviert werden.

Wichtige Weiterbildungsbereiche für Kerammaler*innen sind beispielsweise:

Fachkompetenzen

  • Neue Trends und Entwicklungen in der Kerammalerei, Farben, Lacke, etc.
  • Produktentwicklung, Produktdesign
  • Produktionstechnik, CAM
  • Automatisierungstechnik, Robotik
  • Regel- und Steuerungstechnik
  • Assistierende Technologien, Manipulations- und Logistiksysteme
  • Digitaltechnik, Wartungselektronik
  • Energie- und Ressourceneffizienz
  • Umweltschutz, Recycling
  • Material- und Produktionswirtschaft
  • Lagerwirtschaft, Verkauf und Vertrieb
  • Buchhaltung, Kalkulation, Kostenrechnung

Methodenkompetenzen

  • Arbeitsvorbereitung, Planung und Organisation
  • Arbeits- und Betriebssicherheit
  • Unfallverhütung am Arbeitsplatz
  • Qualitätssicherung, Qualitätskontrolle
  • Team- und Mitarbeiter*innenführung

Sozialkompetenzen

  • Kund*innen/Serviceorientierung
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Teamfähigkeit

Kerammaler*in ist in Österreich ein Nischenberuf. Die Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten sind daher begrenzt, können sich aber in angrenzenden kunsthandwerklichen Berufsfelder, in anderen Bereichen der Keramikerzeugung oder im Handel mit Keramikerzeugnissen ergeben.

Nach mehrjähriger beruflicher Erfahrung können Kerammaler*innen zu Team- und Schichtleiter*innen, bis hin zu Produktions- und Betriebsleiter*innen aufsteigen und führen als solche Mitarbeiter*innen und Teams. Der Besuch von Werkmeisterschulen ermöglicht die inhaltliche Weiterentwicklung und kann den Zugang zu betrieblichen Leitungsfunktionen erleichtern. Auch die Qualifizierung zum/zur Lehrlingsausbilder*in ist eine Möglichkeit zur beruflichen Weiterentwicklung.

Neben einem hierarchischen Aufstieg im Unternehmen ist in diesem Beruf auch eine Weiterentwicklung und Karriere durch inhaltliche und fachliche Spezialisierung z. B. auf bestimmte Produkte oder Herstellungsverfahren und damit Entwicklung in eine Expert*innenrolle (vgl. Menüpunkt Spezialisierungen) möglich.

Die berufliche Selbstständigkeit ist im Rahmen verschiedener reglementierter Gewerbe (Handwerke) oder auch in freien Gewerben möglich (vergleiche Menüpunkt Selbstständigkeit).

WKO Bildungspfade

Die WKO-Bildungspfade geben dir einen Überblick über durchgängige Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten in unterschiedlichen Berufen am Beispiel der WKO Bildungsangebote. Für den Lehrberuf Kerammaler*in sind derzeit folgende Bildungspfade beschrieben:

Weitere WKO-Bildungspfade findest du hier: WKO-Bildungspfade

Weiterbildungsmöglichkeiten

Art: Meisterprüfung/Befähigungsprüfung

Dauer: 2 Jahre

Form: Vollzeit

ISCED-Level: 5  

Kurzbeschreibung

Die Meisterschule für Kunst und Gestaltung für Keramische Formgebung vermittelt Allgemeinbildung und eine fundierte technische Bildung mit dem Ziel der Höherqualifizierung und selbständigen Gewerbeausübung. Die Ausbildung befähigt zur Ausübung einer hochqualifzierten Tätigkeit auf dem Gebiet von Kunst und Gestaltung für Keramische Formgebung in einschlägigen mittleren Funktionsbereichen der Wirtschaft und Verwaltung.

Voraussetzungen

  • Mindestalter 18 Jahre
  • abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung (Lehrabschlussprüfung)
  • oder facheinschlägige Fachschulausbildung

Zielgruppe
Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung zur Erweiterung der Fachbildung (Quelle: § 79 Schulorganisationsgesetz)

Kosten
siehe Zusatzinfo

Abschluss

  • Abschlussprüfung
  • Möglichkeit zur Meisterprüfung

Berechtigungen

  • facheinschlägige Berechtigungen gemäß Gewerbeordnung
  • nach entsprechender Praxis selbstständige Berufsausübung

Beschreibung

Der Lehrplan sieht neben allgemeinbildenden Fächern (Wirtschaft und Recht, Materialkunde und Technologie, Technologie der Medien, Kunstgeschichte, Zeichnen und Malen, Atelier und Produktion die Pflichtgegenstände des Ausbildungszweiges für Keramische Formgebung vor, wie Gestaltung und Formgebung, Entwerfen, Atelier und Produktion.

Meisterschulen können über schulautonome Wahlmodule unterschiedliche Ausbildungsschwerpunkte einrichten.

Die praxisnahe Ausbildung erfolgt in Werkstätten, Laboratorien und Ateliers.

Zusatzinfo

Anmeldung: ab dem ersten Tag der Semesterferien bis spätestens 2. Freitag nach den Semesterferien.

Kosten:

Höhere Technische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt Graz - Ortweinschule
Körösistraße 157
8010 Graz

Tel.: +43 (0)5 0248 019
Fax: +43 (0)5 0248 019 -999
E-Mail: dion@ortweinschule.at
Internet: https://www.ortweinschule.at/

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Bautechnik:

  • Ausbildungsschwerpunkt Hochbau
  • Ausbildungsschwerpunkt Tiefbau
  • Ausbildungsschwerpunkt Holzbau
  • Ausbildungsschwerpunkt Bauwirtschaft

Fachschule für Bautechnik (mit Betriebspraktikum)

Kolleg/Aufbaulehrgang für Bautechnik:

  • Ausbildungsschwerpunkt Hochbautechnologie und Entwurf
  • Ausbildungsschwerpunkt Facility Management
  • Ausbildungsschwerpunkt Holzbau und Montagetechnik
  • Ausbildungsschwerpunkt Infrastruktur und Ingenieurbau
  • Ausbildungsschwerpunkt Sanierungstechnik

Kolleg/Aufbaulehrgang für Berufstätige für Bautechnik:

  • Ausbildungsschwerpunkt Hochbautechnologie und Entwurf
  • Ausbildungsschwerpunkt Facility Management
  • Ausbildungsschwerpunkt Holzbau und Montagetechnik
  • Ausbildungsschwerpunkt Infrastruktur und Ingenieurbau
  • Ausbildungsschwerpunkt Sanierungstechnik

Höhere Lehranstalt für Grafik- und Kommunikations-Design

Höhere Lehranstalt für Medien:

  • Fachrichtung Film und MultimediaArt
  • Fachrichtung Fotografie und MultimediaArt

Höhere Lehranstalt für Innenarchitektur und Holztechnologie - Raum- und Objektgestaltung

Höhere Lehranstalt für Kunst und Design:

  • Ausbildungszweig Bildhauerei Objektdesign Restauration
  • Ausbildungszweig Produktdesign und -präsentation
  • Ausbildungszweig Keramik Art Craft
  • Ausbildungszweig Schmuck Metall Design

Kolleg für Kunst und Design für Berufstätige:

  • Ausbildungszweig Grafik- und Kommunikationsdesign
  • Ausbildungszweig Fineart Photography & MultimediaArt

Bauhandwerkerschule für Maurer*innen

Bauhandwerkerschule für Zimmerei

Meisterschule für Kunst und Gestaltung:

  • Ausbildungszweig Bildhauerei
  • Ausbildungszweig Keramische Formgebung
  • Ausbildungszweig Malerei
  • Ausbildungszweig Metallgestaltung

Meisterschule für Tischlereitechnik und Raumgestaltung

Vorbereitungslehrgang für Berufstätige für Bautechnik


Art: Meisterprüfung/Befähigungsprüfung

Dauer: 2 Jahre

Form: Vollzeit

ISCED-Level: 5  

Kurzbeschreibung

Die Meisterschule für Kunst und Gestaltung für Malerei vermittelt Allgemeinbildung und eine fundierte technische Bildung mit dem Ziel der Höherqualifizierung und selbständigen Gewerbeausübung. Die Ausbildung befähigt zur Ausübung einer hochqualifzierten Tätigkeit auf dem Gebiet von Kunst und Gestaltung für Malerei in einschlägigen mittleren Funktionsbereichen der Wirtschaft und Verwaltung.

Voraussetzungen

  • Mindestalter 18 Jahre
  • abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung (Lehrabschlussprüfung)
  • oder facheinschlägige Fachschulausbildung

Zielgruppe
Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung zur Erweiterung der Fachbildung (Quelle: § 79 Schulorganisationsgesetz)

Kosten
siehe Zusatzinfo

Abschluss

  • Abschlussprüfung
  • Möglichkeit zur Meisterprüfung

Berechtigungen

  • facheinschlägige Berechtigungen gemäß Gewerbeordnung
  • nach entsprechender Praxis selbstständige Berufsausübung

Beschreibung

Der Lehrplan sieht neben allgemeinbildenden Fächern (Wirtschaft und Recht, Materialkunde und Technologie, Technologie der Medien, Kunstgeschichte, Zeichnen und Malen, Atelier und Produktion die Pflichtgegenstände des Ausbildungszweiges für Malerei vor, wie Darstellung und Komposition, Akt, Kopf.

Meisterschulen können über schulautonome Wahlmodule unterschiedliche Ausbildungsschwerpunkte einrichten.

Die praxisnahe Ausbildung erfolgt in Werkstätten, Laboratorien und Ateliers.

Zusatzinfo
ab dem ersten Tag der Semesterferien bis spätestens 2. Freitag nach den Semesterferien.

Kosten:

  • Der Besuch von Bundesschulen ist grundsätzlich kostenlos.
  • An Privatschulen ist ein Schulgeld zu entrichten. Die Höhe des Schulgelds ist abhängig vom jeweiligen Anbieter.

Höhere Technische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt Graz - Ortweinschule
Körösistraße 157
8010 Graz

Tel.: +43 (0)5 0248 019
Fax: +43 (0)5 0248 019 -999
E-Mail: dion@ortweinschule.at
Internet: https://www.ortweinschule.at/

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Bautechnik:

  • Ausbildungsschwerpunkt Hochbau
  • Ausbildungsschwerpunkt Tiefbau
  • Ausbildungsschwerpunkt Holzbau
  • Ausbildungsschwerpunkt Bauwirtschaft

Fachschule für Bautechnik (mit Betriebspraktikum)

Kolleg/Aufbaulehrgang für Bautechnik:

  • Ausbildungsschwerpunkt Hochbautechnologie und Entwurf
  • Ausbildungsschwerpunkt Facility Management
  • Ausbildungsschwerpunkt Holzbau und Montagetechnik
  • Ausbildungsschwerpunkt Infrastruktur und Ingenieurbau
  • Ausbildungsschwerpunkt Sanierungstechnik

Kolleg/Aufbaulehrgang für Berufstätige für Bautechnik:

  • Ausbildungsschwerpunkt Hochbautechnologie und Entwurf
  • Ausbildungsschwerpunkt Facility Management
  • Ausbildungsschwerpunkt Holzbau und Montagetechnik
  • Ausbildungsschwerpunkt Infrastruktur und Ingenieurbau
  • Ausbildungsschwerpunkt Sanierungstechnik

Höhere Lehranstalt für Grafik- und Kommunikations-Design

Höhere Lehranstalt für Medien:

  • Fachrichtung Film und MultimediaArt
  • Fachrichtung Fotografie und MultimediaArt

Höhere Lehranstalt für Innenarchitektur und Holztechnologie - Raum- und Objektgestaltung

Höhere Lehranstalt für Kunst und Design:

  • Ausbildungszweig Bildhauerei Objektdesign Restauration
  • Ausbildungszweig Produktdesign und -präsentation
  • Ausbildungszweig Keramik Art Craft
  • Ausbildungszweig Schmuck Metall Design

Kolleg für Kunst und Design für Berufstätige:

  • Ausbildungszweig Grafik- und Kommunikationsdesign
  • Ausbildungszweig Fineart Photography & MultimediaArt

Bauhandwerkerschule für Maurer*innen

Bauhandwerkerschule für Zimmerei

Meisterschule für Kunst und Gestaltung:

  • Ausbildungszweig Bildhauerei
  • Ausbildungszweig Keramische Formgebung
  • Ausbildungszweig Malerei
  • Ausbildungszweig Metallgestaltung

Meisterschule für Tischlereitechnik und Raumgestaltung

Vorbereitungslehrgang für Berufstätige für Bautechnik


Art: Universitätsstudium – Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

NQR-Level: 6  ISCED-Level: 6  ECTS-Punkte: 180  

Voraussetzungen:

  • Nachweis der künstlerischen Eignung durch Aufnahmeprüfung/Zulassungsprüfung und Vorlage von künstlerischen Arbeitsproben

Abschluss:

Bachelor of Arts (BA)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Info:

Berufsfelder: freischaffende/r Künstlerin/Künstler, Designertätigkeiten, Ausführung keramischer Objekte, Unikat-Produktion, Vermittlungstätigkeit, Unterricht, Beratung, Schulung, Spezialisierungsmöglichkeiten im Bereich Kunst und Therapie.

Weitere Infos: https://www.kunstuni-linz.at/studium/studienrichtungen/plastische-konzeptionen-/-keramik/bachelorstudium

Kunstuniversität Linz
Hauptplatz 6
4010 Linz

Tel.: +43 (0)732 / 78 98 -0
Fax: +43 (0)732 / 78 35 -08
E-Mail: ufg.presse@lists.ufg.at
Internet: https://www.kunstuni-linz.at/

Art: Universitätsstudium – Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

NQR-Level: 7  ISCED-Level: 7  ECTS-Punkte: 120  

Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss:

Master of Arts (MA)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Info:

Berufsfelder: Tätigkeiten als freischaffende/r Künstlerin/Künstler, Designertätigkeiten, Ausführung keramischer Objekte, Unikat-Produktion, Vermittlungstätigkeit, Unterricht, Beratung, Schulung, Spezialisierungsmöglichkeiten im Bereich Kunst und Therapie.

Weitere Infos: https://www.kunstuni-linz.at/studium/studienrichtungen/plastische-konzeptionen-/-keramik/masterstudium

Kunstuniversität Linz
Hauptplatz 6
4010 Linz

Tel.: +43 (0)732 / 78 98 -0
Fax: +43 (0)732 / 78 35 -08
E-Mail: ufg.presse@lists.ufg.at
Internet: https://www.kunstuni-linz.at/

Art: Lehrgang

Dauer: 2-5 Semester (je nach Bundesland und Anbieter)

Form: Berufsbegleitend

Kurzbeschreibung

Der Gesamt-Vorbereitungslehrgang bereitet auf die einzelnen Teilprüfungen in Mathematik/Deutsch/Englisch und den Fachbereich im Rahmen der Berufsreifeprüfung (Modell "Lehre mit Matura") vor. Die Dauer und organisatorische Gestaltung der Vorbereitungslehrgänge ist unterschiedliche je nach Bundesland und Anbieter, umfasst aber laut Berufsreifeprüfungscurriculaverordnung für die gesamte Vorbereitung mindestens 600 Stunden.

Voraussetzungen

    aufrechtes Lehrverhältnis bei Beginn des Vorbereitungslehrganges
  • Teilnahme am Aufnahme-/Auswahlverfahren

Abschluss

Berufsreifeprüfung (Matura)

Berechtigungen

Die Berufsreifeprüfung vermittelt die selben Zugangsberechtigungen wie eine schulische Reifeprüfung (AHS-, BHS-Matura), d.h. den uneingeschränkten Zugang zu Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen, Akademien und Kollegs.

Beschreibung

WICHTIG: Die Berufsreifeprüfung unterliegt den Regeln der sogenannten "Zentralmatura" (teilstandardisierte kompetenzorientierte Reifeprüfung).

Drei der vier Teilprüfungen können direkt beim Anbieter des Vorbereitungslehrganges und noch während der Lehrzeit absolviert werden. Lediglich eine der Teilprüfungen ist im Rahmen einer Externistenprüfung/Schulprüfung an jener höheren Schule abzulegen an der man das Zulassungsansuchen gestellt hat. Der Antritt zur letzte Teilprüfung ist in der Regel erst nach der Lehrzeit möglich, jedenfalls aber erst nach Vollendung des 19. Lebensjahres.

Inhalte:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • lebende Fremdsprache (in der Regel Englisch)

auf Maturaniveau nach den Regeln der sogenannten "Zentralmatura" (teilstandardisierte kompetenzorientierte Reifeprüfung)

  • persönlicher Fachbereich (je nach beruflicher Vorbildung der Kandidaten/Kandidatinnen):
    ACHTUNG: welche Fachbereiche im Vorbereitungslehrgang angeboten werden, ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich; es werden auch Gesamtlehrgänge ohne Fachbereich angeboten und der Fachbereich ist extra zu buchen.
    • Bautechnik
    • Innenraumgestaltung und Holztechnik
    • Chemie
    • Informationsmanagement und Medientechnik
    • Elektronik
    • Elektrotechnik
    • Maschinenbau
    • Werkstofftechnik
    • Textiltechnik
    • Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen
    • Handel und Rechnungswesen
    • Wirtschaftsinformatik
    • Touristisches Management
    • Kulturtouristik
    • Gesundheit und Soziales
    • Modemarketing
    • Kunst und Design
    • Land- und Forstwirtschaft
    • Agrarmarketing
    • Ernährung und Lebensmitteltechnologie
    • Politische Bildung und Recht
    • Sportmanagement
    • Installations- und Gebäudetechnik

Zusatzinfo

Kosten: Im Rahmen des Modells "Lehre mit Matura" fallen für die Vorbereitungslehrgänge und Prüfungsantritte keine Kosten an.

Dauer: Die Ausbildungsdauer ist von Bundesland zu Bundesland verschieden (unterschiedliche Modelle) und abhängig vom jeweiligen Ausbildungsanbieter. Die Gesamtvorbereitung muss aber mindestens 600 Stunden umfassen.

BFI Burgenland - Bildungszentrum Oberwart
Grazerstraße 86
7400 Oberwart

Tel.: +43 (0)3352 / 389 80 - 0
E-Mail: info@bfi-burgenland.at
Internet: https://www.bfi-burgenland.at/ueber-uns/standorte/bfi-oberwart.html

Schwerpunkte:

Berufsreifeprüfung - Lehre mit Matura - Sozial- und Berufspädagogik - EDV - Sprachen - Transport und technische Dienstleistungen


WIFI Burgenland
Robert-Graf-Platz 1
7000 Eisenstadt

Tel.: +43 (0)5 909 07 -2000
Fax: +43 (0)5 909 07 -5115
E-Mail: info@bgld.wifi.at
Internet: https://www.bgld.wifi.at/

BFI Kärnten - Ausbildungszentrum Klagenfurt
Fischlstraße 8
9020 Klagenfurt

Tel.: +43 (0) 57878-3000
Fax: +43 (0) 57878-3099
E-Mail: info@bfi-kaernten.at
Internet: https://www.bfi-kaernten.at/

Schwerpunkte:

Berufsorientierung, Berufsfindung - Bewerbungstraining und Coaching bei aktiver Arbeitssuche - Büro und Verwaltung - EDV / IT - Gesundheit und Soziales - Sprachen und Persönlichkeitstrainings - Verkauf, Handel und Dienstleistungen - Vorbereitungskurse für Lehrabschlussprüfungen


WIFI Kärnten
Europaplatz 1
9021 Klagenfurt

Tel.: +43 (0)5 9434 -901
Fax: +43 (0)5 9434 -911
E-Mail: wifi@wifikaernten.at
Internet: https://www.wifikaernten.at/

WIFI Niederösterreich
Mariazeller Straße 97
3100 St. Pölten

Tel.: +43 (0)2742 / 851 -20000
E-Mail: kundenservice@noe.wifi.at
Internet: https://www.noe.wifi.at/

BFI Oberösterreich - Standort Braunau am Inn
Industriezeile 50
5280 Braunau am Inn

Tel.: +43 (0)810 / 004 005
Fax: +43 (0)7722 / 842 68 -1896
E-Mail: service.braunau@bfi-ooe.at
Internet: https://www.bfi-ooe.at

WIFI Oberösterreich
Wiener Straße 150
4021 Linz

Tel.: +43 (0)5 7000 -77
Fax: +43 (0)5 7000 -7609
E-Mail: kundenservice@wifi-ooe.at
Internet: http://www.wifi-ooe.at

WIFI Salzburg
Julius-Raab-Platz 2
5020 Salzburg

Tel.: +43 (0)662 / 88 88 -411
Fax: +43 (0)662 / 88 32 14
E-Mail: info@wifisalzburg.at
Internet: https://www.wifisalzburg.at/

WIFI Steiermark
Körblergasse 111-113
8021 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 602 -1234
Fax: +43 (0)316 / 602 -301
E-Mail: info@wifi.wkstmk.at
Internet: https://www.stmk.wifi.at

BFI Tirol - Imst
Rathausstraße 1
6460 Imst

Tel.: +43 (0) 54 12/63 8 05 bzw. + 43 (0) 664/113 33 52
Fax: + 43 (0) 54 12/64 2 52
E-Mail: imst@bfi-tirol.at
Internet: https://www.bfi.tirol/

BFI Tirol - Innsbruck
Ing.-Etzel-Straße 7
6010 Innsbruck

Tel.: +43 (0)512/59 6 60-0
Fax: +43 (0)512/59 6 60-27
E-Mail: info@bfi-tirol.at
Internet: https://www.bfi.tirol/

BFI Tirol - Kitzbühel
Rennfeld 13
6370 Kitzbühel

Tel.: +43 (0) 53 56/63 6 99
Fax: +43 (0) 53 56/73 2 83
E-Mail: kitzbuehel@bfi-tirol.at
Internet: https://www.bfi.tirol/

BFI Tirol - Kufstein
Arkadenplatz 4
6330 Kufstein

Tel.: +43 (0) 53 72/61 0 87
Fax: + 43 (0) 53 72/72 0 17
E-Mail: kufstein@bfi-tirol.at
Internet: https://www.bfi.tirol/

BFI Tirol - Landeck
Malser Straße 11
6500 Landeck

Tel.: +43 (0) 54 42/62 8 29
Fax: +43 (0) 54 42/62 8 61
E-Mail: landeck@bfi-tirol.at
Internet: https://www.bfi.tirol/

BFI Tirol - Lienz
Beda-Weber-Gasse 22
9900 Lienz

Tel.: +43 (0) 48 52/61 2 92-23
Fax: + 43 (0) 48 52/61 2 92-24
E-Mail: lienz@bfi-tirol.at
Internet: https://www.bfi.tirol/

BFI Tirol - Reutte
Mühler Straße 22
6600 Reutte

Tel.: +43 (0) 5672 / 72 7 28
Fax: +43 (0) 5672 / 62 0 65
E-Mail: reutte@bfi-tirol.at
Internet: https://www.bfi.tirol/

BFI Tirol - Schwaz
Münchner Straße 20
6130 Schwaz

Tel.: +43 (0) 52 42/66 0 63
Fax: +43 (0) 52 42/62 1 02
E-Mail: schwaz@bfi-tirol.at
Internet: https://www.bfi.tirol/

WIFI Tirol
Egger-Lienz-Straße 116
6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0)5 90 905 -7000
Fax: +43 (0)5 90 905 -57777
E-Mail: info@wktirol.at
Internet: http://www.tirol.wifi.at

BFI der AK Vorarlberg
Widnau 2-4
6800 Feldkirch

Tel.: +43 (0)5522 70200
Fax: +43 (0)50 258 -4001
E-Mail: service@bfi-vorarlberg.at
Internet: https://www.bfi-vorarlberg.at

VHS Wien - Die Wiener Volkshochschulen GmbH
Lustkandlgasse 50
1090 Wien

Tel.: +43 (0)1 893 00 83
Fax: +43 (0)1 89174 -300 000
E-Mail: info@vhs.at
Internet: https://www.vhs.at/de

Schwerpunkte:
Verschiedene Standorte

Art: Meisterprüfung/Befähigungsprüfung

Dauer: individuell

Form: Berufsbegleitend

NQR-Level: 6  

Voraussetzungen

Zugangsberechtigung: Jede Person, die das 18. Lebensjahr vollendet hat, also eigenberechtigt ist, darf zur Meisterprüfung antreten.

Bei Nachweis einschlägiger Ausbildungen (einschlägiger Lehrabschluss, Abschluss entsprechender berufsbildender Schulen, Universitäts- oder Fachhochschulstudien etc.) entfallen einzelne Prüfungsteile oder ganze Module.

Abschluss

Meister*in für das Handwerk der Keramiker*innen

Berechtigungen
selbstständige Berufsausübung im Rahmen des reglementierten Gewerbes/Handwerks Keramiker*in

Beschreibung

Das Handwerk der Keramiker*innen ist mit dem Handwerk Platten- und Fliesenleger*in verbunden.

Mit der Gewerberechtsnovelle 2002 wurde ein modulares Prüfungssystem eingeführt. Die Meisterprüfungen bestehen damit aus fünf Modulen:

  • Modul 1: fachlich-praktischer Teil A und B (Teil A wird durch eine einschlägige Lehrabschlussprüfung ersetzt)
  • Modul 2 - fachlich-mündlicher Teil A und B (Teil A wird durch eine einschlägige Lehrabschlussprüfung ersetzt)
  • Modul 3 - fachlich-schriftlicher Teil
  • Modul 4: Ausbilderprüfung
  • Modul 5: Unternehmerprüfung

Zusatzinfo

Bitte beachte: Es ist nicht für jedes Gewerbe in jedem Bundesland eine Prüfungskommission vorgesehen.

Meisterprüfungsstelle der Wirtschaftskammer Burgenland
Robert-Graf-Platz 1
7000 Eisenstadt

Tel.: +43 (0)5 90 907 -5511
E-Mail: bildung-lehre@wkbgld.at
Internet: https://www.wko.at/weiterbildung/meisterpruefung-befaehigungspruefung

Art: Meisterprüfung/Befähigungsprüfung

Dauer: individuell innerhalb eines Jahres (8 Blöcke)

Form: Berufsbegleitend

Kurzbeschreibung

Der Kurs umfasst die Aufbereitung des theoretischen und praktischen, facheinschlägigen Wissens auf Niveau NQR 6, welches für die positive Ablegung der Meisterprüfung im Beruf „Keramiker*in“ erforderlich ist.

Voraussetzungen

  • vollendetes 18. Lebensjahr bzw.
  • einschlägige Kenntnisse auf Lehrabschlussprüfungsniveau sowie mehrjährige Berufspraxis

Für die Kursteilnahme werden Computer- und Deutschkenntnisse mindestens der Stufe IV des Nationalen Qualitätsrahmenplans (NQR) vorausgesetzt.

Zielgruppe
Personen mit langjähriger Erfahrung im Bereich Keramik, die zur Meisterprüfung im Gewerbe Keramiker*in antreten wollen

Kosten
EUR 4.020,00 (inkl. 20% USt)

Abschluss

Zeugnis.

Die Meisterprüfung wird von der Wirtschaftskammer durchgeführt.

Berechtigungen

Nach Absolvierung des Lehrganges und bestandener Meisterprüfung (Unternehmerprüfung vorausgesetzt) sind die Absolvent*innen in der Lage, die gewerbliche Geschäftsführung in einem Betrieb zu übernehmen. Damit erfüllen sie die unternehmerischen Voraussetzungen, ihr eigenes Unternehmen zu gründen.

WICHTIG: Die Teilnahme am Vorbereitungskurs ist keine Garantie für die erfolgreiche Ablegung der Meisterprüfung und gilt ohne diese NICHT als Befähigungsnachweis.

Beschreibung

Inhalte: Angewandte Mathematik, Material- und Kostenkalkulation, Chemie, Marketing und Präsentationstechniken, Technisches Zeichnen, CAD, Form-, Farben-, Proportions- und Stillehre, Arbeits- und Umweltschutz, Betriebswirtschaft, Gips, Keramische Technologie, Formenbau, Formgebungsverfahren, Gebrauchskeramik, Baukeramik, Industriekeramik, Materialkunde, Trocknen und Brennen, Segerformel, Glasurtechnologie, Maschinenkunde, Kalkulation, Praxis in Formenbau, Töpfern, Kachelherstellung, Gipsspindel

Zusatzinfo

Die Kosten für Praxiswoche, Unterbringung und Verpflegung sind nicht im Kursbeitrag inkludiert.

Landesfachschule für Fliese, Keramik und Ofenbau Stoob (CERAMICO Campus)
Keramikstraße 16
7344 Stoob

Tel.: +43 (0)2612 / 424 84 -0
E-Mail: office@keramikschule.at
Internet: https://ceramico-campus.schule/

Schwerpunkte:

Kolleg/Aufbaulehrgang für Ofenbautechnik

Fachschule für Fliesen, Keramik und Ofenbau