Kaffeeröster*in
Ausbildung
Der Beruf Kaffeeröster/Kaffeerösterin ist in Österreich kein geregelter Ausbildungsberuf. Kaffeeröster*innen bringen zumeist eine Ausbildung aus der Lebensmittelbranche mit, z. B. aus Gastronomie, Konditorei oder Konfiserie. Viele Kaffeeröster*innen haben einfach ihr Hobby zum Beruf gemacht.
Seminare und Lehrgänge von spezialisierten Bildungsanbietern ermöglichen einen Einstieg in die Materie. Aus- und Weiterbildungen zum/zur Barista (m./w./d.) umfassen teilweise auch Ausbildungsinhalte des Kaffeeröstens.
Beispielsweise bietet das "Institut für Kaffee-Experten-Ausbildung" an der Volkshochschule Hietzing einen Grundkurs zum Kaffee-Experten/zur Kaffee-Expertin und Weiterbildungskurse an; siehe: www.kaffee-experten.at.
Auch das Kaffee-Institut in Innsbruck bietet ein breites Aus- und Weiterbildungsprogramm: www.kaffee-institut.at
Art: Schulausbildung
Dauer: 5 Jahre
Form: Vollzeit
NQR-Level: 5 ISCED-Level: 3 bis 5
Kurzbeschreibung
Die Höhere Lehranstalt bietet neben einer fundierten Allgemeinbildung eine Berufsausbildung für die Landwirtschaft, Lebensmittel- und Biotechnologische Wirtschaft, Chemie- und Pharmaindustrie, Labors und Kontrollorgane der Lebensmittelbranche (z. B. Lebensmitteluntersuchung) etc. und qualifiziert zur Ausübung leitender und gehobener Tätigkeiten in lebensmittel- und biotechnologischen Berufsfeldern (z. B. Forschung & Entwicklung, Produktion, Qualitätsmanagement).
Voraussetzungen
kommend aus:
- Allgemein bildender höhere Schule (AHS): positiver Abschluss 4. oder einer höheren Klasse
- Mittelschule (MS): erfolgreicher Abschluss der vierten Klasse Mittelschule bei Beurteilung aller leistungsdifferenzierten Pflichtgegenstände (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache) gemäß dem Leistungsniveau „Standard AHS" oder eine Beurteilung gemäß Leistungsniveau „Standard“ nicht schlechter als „Gut“;
ansonsten Aufnahmeprüfung in den schlechter beurteilten Gegenständen - Polytechnische Schule (PTS): positiver Abschluss auf der 9. Schulstufe
- erfolgreicher Abschluss der 1. Klasse einer berufsbildenden mittleren Schule
Über die genauen Aufnahmekriterien und Anmeldefristen informiert die jeweilige Lehranstalt.
Zielgruppe
Jugendliche nach erfolgreichem Abschluss einer Mittelschule, AHS-Unterstufe oder Polytechnischen Schule
Kosten
siehe Zusatzinfo
Abschluss
Reife- und Diplomprüfung (Matura)
Berechtigungen
- berechtigt zur Ausübung einschlägiger Gewerbe laut Gewerbeordnung und Ingenieurgesetz
- facheinschlägige Berechtigungen gemäß landwirtschaftlichem Berufsausbildungsgesetz (Ersatz der Facharbeiter*innenprüfung)
- Studienberechtigung
- Anwartschaft auf die Standesbezeichnung Ingenieur*in (Zertifizierungsverfahren einschl. Fachgespräch)
Beschreibung
Wichtige Ausbildungsinhalte:
Der Lehrplan sieht neben allgemein bildenden Unterrichtsgegenständen wie Deutsch, Englisch, Angewandte Mathematik und Informatik, Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Biologie, Ökologie), Geschichte und Politische Bildung usw. berufsbildende Fächer vor, wie z. B. Landwirtschaftliche Produktion, Lebensmittel- und Biotechnologie, Lebensmittel- und Biochemie, Ernährung, Mikrobiologie und Hygiene, Maschinen- und Verfahrenstechnik, Forschung und Innovation, Wirtschaft und Unternehmensführung, Wirtschaftsgeografie und Globale Entwicklung, Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft und Rechnungswesen, Projekt- und Qualitätsmanagement. Dazu kommen alternative Pflichtgegenstände.
Spezialisierung:
Höhere Lehranstalten für Landwirtschaft können unterschiedliche Schulschwerpunkte einrichten. Die Spezialisierung auf diese Schwerpunkte erfolgt in der Regel ab der dritten Klasse.
Hinweis: Über schulautonome Schwerpunkte informieren Sie sich bitte auf der Webseite der Schule.
Im Rahmen der Ausbildung ist ein facheinschlägiges Pflichtpraktikum (insgesamt 22 Wochen vor dem Eintritt in den 5. Jahrgang) verpflichtend.
Weitere Berechtigungen:
- Ersatz der Unternehmerprüfung
- Anrechnung und Ersatz von Lehrzeiten in einschlägigen Lehrberufen
Zusatzinfo
Kosten:
- Der Besuch von Bundesschulen ist grundsätzlich kostenlos.
- An Privatschulen ist ein Schulgeld zu entrichten. Die Höhe des Schulgelds ist abhängig vom jeweiligen Anbieter.
Weitere Infos: https://www.agrarschulen.at/
Höhere Bundes-Lehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Francisco Josephinum Wieselburg
Schloss Weinzierl 1
3250 Wieselburg
Telefonnummer +43 (0)7416 / 524 37
E-Mail direktion@josephinum.at
Internet https://www.josephinum.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Landtechnik
Höhere Lehranstalt für Landwirtschaft
Höhere Lehranstalt für Lebensmittel- und Biotechnologie
Höhere Lehranstalt für Informationstechnologie in der Landwirtschaft
Aufbaulehrgang der Höheren Lehranstalt für Landwirtschaft
Fachhochschulstudium Agrartechnologie & Digital Farming (Bachelor) am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt
Fachhochschulstudium Agrar- und Technologiemanagement (Master) in Kooperation mit der Zukunftsakademie Mostvierteil und der FH St. Pölten
Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt in Tirol für Landwirtschaft und Ernährung sowie Lebensmittel- und Biotechnologie
Rotholz 50
6200 Strass im Zillertal
Telefonnummer +43 (0)5244 / 622 62 -919
E-Mail schule@hblfa-tirol.at
Internet https://www.hblfa-tirol.at/
Schwerpunkte:
Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Höhere Bundeslehranstalt für Lebensmittel- und Biotechnologie
Aufbaulehrgang der Höheren Lehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Art: Schulausbildung
Dauer: 5 Jahre
Form: Vollzeit
NQR-Level: 5 ISCED-Level: 3 bis 5
Voraussetzungen: kommend aus:
- Allgemein bildende höhere Schule (AHS): positiver Abschluss der achten Schulstufe
- Mittelschule (MS): erfolgreicher Abschluss der vierten Klasse Mittelschule bei Beurteilung aller leistungsdifferenzierten Pflichtgegenstände (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache) gemäß dem Leistungsniveau Standard AHS oder eine Beurteilung gemäß Leistungsniveau „Standard“ nicht schlechter als „Gut“;
ansonsten Aufnahmeprüfung in den schlechter beurteilten Gegenständen - Polytechnische Schule (PTS): positiver Abschluss auf der 9. Schulstufe
Abschluss: Reife- und Diplomprüfung (Matura)
Berechtigungen:
Abschluss einer Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe berechtigt zur Ausübung facheinschlägiger Gewerbe und umfasst die Studienberechtigung.
Info:
Höhere Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe sind mit unterschiedlichen Fachrichtungen und verschiedenen schulautonomen Vertiefungen eingerichtet.
Unabhängig von diesen Schwerpunkten qualifiziert der Abschluss einer Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe für eine Reihe kaufmännischer und wirtschaftlicher Berufe.
Anmeldung: ab dem ersten Tag der Semesterferien bis spätestens 2. Freitag nach den Semesterferien; Vorlage des Originals der Schulnachricht der 4. Klasse erforderlich
Weitere Infos: https://www.hum.at
Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Linz-Auhof
Aubrunnerweg 4
4040 Linz
Telefonnummer +43 (0)732 / 750 903 -0
E-Mail s401569@bildung.gv.at
Internet https://www.hlwauhof.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe:
- Vertiefung Management und Gestaltung von Dienstleistungen (auslaufend)
- Vertiefung Lebensmittel und Ernährung (auslaufend)
- Vertiefung Eventmanagement und Marketing (NEU ab SJ 2025/26)
- Vertiefung Medicine, Innovation and Health (NEU ab SJ 2025/26)
Fachschule für wirtschaftliche Berufe:
- Vertiefung Gesundheit und Soziales (auslaufend)
- Vertiefung Health and Lifestyle (NEU ab SJ 2025/26)
Externistenprüfung für die Berufsreifeprüfung
Art: Schulausbildung
Dauer: 3 Jahre
Form: Vollzeit
NQR-Level: 4 ISCED-Level: 3
Kurzbeschreibung
Die Hotelfachschule vermittelt eine erweiterte Allgemeinbildung und eine fundierte berufliche Bildung und bereitet auf mittlere Berufe in der Wirtschaft, insbesondere in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft vor.
Voraussetzungen
kommend aus:
- Allgemein bildende höhere Schule (AHS): positiver Abschluss der achten Schulstufe
- Mittelschule (MS): erfolgreicher Abschluss der achten Schulstufe mit Beurteilung gemäß Leistungsniveau „Standard AHS“ oder bei Beurteilung gemäß Leistungsniveau „Standard“ mit mindestens Befriedigend in den differenzierten Pflichtgegenstände (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache).
Bei Beurteilung mit „Genügend“ Aufnahmeprüfung. - Polytechnische Schule (PTS): positiver Abschluss auf der 9. Schulstufe
Über die genauen Aufnahmekriterien und Anmeldefristen informiert die jeweilige Bildungseinrichtung.
Zielgruppe
Jugendliche nach erfolgreichem Abschluss einer Mittelschule, AHS-Unterstufe oder Polytechnischen Schule
Kosten
siehe Zusatzinfo
Abschluss
Abschlussprüfung
Berechtigungen
- abgeschlossene Berufsausbildung
- berechtigt zur Ausübung facheinschlägiger Gewerbe laut Gewerbeordnung einschließlich des Handelsgewerbes
Die Qualifikation für eine Vielzahl touristischer Berufe ist prinzipiell unabhängig vom jeweiligen Schwerpunkt der Hotelfachschule.
Beschreibung
Der Lehrplan sieht neben allgemeinbildenden Fächern (Deutsch, Englisch, Zweite lebende Fremdsprache, Geschichte und Politische Bildung, Biologie und Ökologie, Officemanagement und angewandte Informatik, Sportliche Animation usw.) betriebswirtschaftliche Fächer (Betriebs- und Volkswirtschaft, Rechnungswesen, Recht usw.) und fachspezifische Fächer (Tourismus und Wirtschaft, Tourismusgeografie, Tourismusmarketing, Kultur- und Tourismusland Österreich, Gastronomie und Hotellerie, Ernährung, Küchenorganisation und Kochen, Getränke, Serviceorganisation und Servieren usw.) vor. Weitere Ausbildungsinhalte ergeben sich aus den verschiedenen schulautonomen Schwerpunktsetzungen, die in der Regel ab der dritten Klasse erfolgen.
Hinweis: Über schulautonome Vertiefungen informieren Sie sich bitte auf der Webseite der Schule.
Im Rahmen der Ausbildung sind facheinschlägige Pflichtpraktika (mindestens 24 Wochen vor dem Eintritt in den 3. Jahrgang) verpflichtend. Der fachpraktische Unterricht findet in Küche und Service statt.
Weitere Berechtigungen:
- Ersatz der Unternehmerprüfung
- Anrechnung und Ersatz von Lehrzeiten in einschlägigen Lehrberufen
Zusatzinfo
Kosten:
- Der Besuch von Bundesschulen ist grundsätzlich kostenlos.
- An Privatschulen ist ein Schulgeld zu entrichten. Die Höhe des Schulgelds ist abhängig vom jeweiligen Anbieter.
Weitere Infos: https://www.hum.at
Höhere Bundeslehranstalt für Tourismus Krems
Langenloiser Straße 22
3500 Krems
Telefonnummer +43 (0)2732 880 -0
E-Mail office@hlfkrems.ac.at
Internet https://www.hlfkrems.ac.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für Tourismus:
- Vertiefung Hotelmanagement & Experience Design
- Vertiefung Travel, Culture & Language
- Vertiefung Eventmanagement & New Media Marketing
Hotelfachschule:
- Ausbildungsschwerpunkt Patisserie
- Ausbildungsschwerpunkt Kaffee
Art: Schulausbildung
Dauer: 4 Jahre
Form: Vollzeit
NQR-Level: 4 ISCED-Level: 3
Kurzbeschreibung
Land- und forstwirtschaftliche Fachschulen vermitteln Fähigkeiten und Kenntnisse die zum Bewirtschaften eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes gebraucht werden. Die Fachbereiche und Schwerpunkte sind dabei besonders auf die landwirtschaftlichen Bedürfnisse der Region ausgerichtet. Häufig werden als Schwerpunkte und Zusatzangebote handwerkliche Zusatzausbildungen angeboten.
Voraussetzungen
- positiver Abschluss der 8. Schulstufe oder einer Polytechnischen Schule
Über die genauen Aufnahmekriterien und Anmeldefristen informiert die jeweilige Lehranstalt.
Zielgruppe
Jugendliche nach erfolgreichem Abschluss einer Mittelschule, AHS-Unterstufe oder Polytechnischen Schule
Kosten
siehe Zusatzinfo
Abschluss
Abschlussprüfung
Facharbeiter*innenbrief in der Hauptfachrichtung
Berechtigungen
- abgeschlossene Berufsausbildung
- facheinschlägige Berechtigungen gemäß Gewerbeordnung
- Nach Abschluss der dreijährigen Ausbildung außerordentliche Lehrabschlussprüfung Einzelhandelskauffrau*mann möglich (Voraussetzungen: 10-monatiges Praktikum in einem Ausbildungsbetrieb, Prüfungsvorbereitung am Bildungszentrum Pyhra)
Beschreibung
Neben den allgemeinbildenden Fächern (Deutsch, Mathematik, Persönlichkeitsbildung, Fremdsprachen, Informationstechnologie, Politische Bildung und Rechtskunde, Ökologie und Umweltkunde usw.) werden die fachspezifischen Fächer Bodenkunde und Pflanzenbau, Tierhaltung und Tiergesundheit, Land- und Gebäudetechnik, Waldwirtschaft, Obstbau und Grünraumpflege, Landwirtschaftliche Unternehmensführung, Digitale Landwirtschaft, Lebensmitteltechnologie und Ernährung, Lebensmittel- und Betriebshygiene, Produktions- und Firmenmanagement, Verkaufskompetenz und - förderung, Betriebswirtschaft und Rechnungswesen, Betriebs- und Haushaltsmanagement usw. unterrichtet.
Eine weitere Spezialisierung erfolgt in den jeweiligen Fachbereichen und Schwerpunkten.
Im Rahmen der Ausbildung sind verpflichtende Betriebspraktika zu absolvieren.
Weitere Berechtigungen:
- Anrechnung und Ersatz von Lehrzeiten in einschlägigen Lehrberufen
- erleichterter Zugang zur Meisterprüfung
- Zugang zu Aufbaulehrgängen
- Ersatz der Unternehmerprüfung
Zusatzinfo
Kosten:
- Der Besuch von Bundesschulen ist grundsätzlich kostenlos.
- An Privatschulen ist ein Schulgeld zu entrichten. Die Höhe des Schulgelds ist abhängig vom jeweiligen Anbieter.
Weitere Infos: https://www.agrarschulen.at
Landwirtschaftliche Fachschule und Bildungszentrum Pyhra
Kyrnbergstraße 4
3143 Pyhra
Telefonnummer +43 (0)2745 / 23 93 -0
E-Mail office@lfs-pyhra.ac.at
Internet https://lfs-pyhra.ac.at/
Schwerpunkte:
Landwirtschaftliche Fachschule - Fachrichtung Land- und Forstwirtschaft mit kaufmännischer Zusatzausbildung
Landwirtschaftliche Fachschule - Fachrichtung Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement - Soziale Dienste (z. B. Heimhilfe)
Landwirtschaftliche Fachschule - Fachrichtung Lebensmitteltechnik und Ernährung mit kaufmännischer Zusatzausbildung
Landwirtschaftliche Fachschule für Erwachsene - Fachrichtung Forstwirtschaft
Landwirtschaftliche Fachschule für Erwachsene - Fachrichtung Landwirtschaft
Bauern- und Bäuerinnenschule (Basis- und Fachausbildung)
Anmelden
Fülle das Formular aus, um deine persönliche Hitliste auf BIC.at zu gestalten
Registrieren
Fülle das Formular aus, um deine persönliche Hitliste auf BIC.at zu gestalten
Passwort vergessen
Du erhälst Anweisungen per E-Mail!